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NEWS ZUR STROM PRODUZIERENDEN PELLETSHEIZUNG

Rückblick auf 2013 und Ausblick auf das kommende Jahr

Rückblick auf 2013 und Ausblick auf das kommende Jahr

Bereits vor mehr als einem Jahr – Anfang Dezember 2012 – wurde die erste Strom erzeugende Pelletsheizung bei Familie Hopfner in Lembach in Betrieb genommen. Nun, über ein Jahr später, können wir auf viele weitere erfolgreich umgesetzte Pilotprojekte zurückblicken, welche heuer im Laufe des Jahres installiert wurden. Besonders erfreulich ist, dass wir gegen Ende des Jahres auch die erste Pilotanlage im Ausland umsetzen haben können.

Generell ist uns der Erfahrungsgewinn mit den Anlagen sehr wichtig. Aus diesem Grund werden die Anlagen in unterschiedlichen Anwendungsfällen getestet – einige dienen als Grundlastkessel und sind beinahe ganzjährig in Betrieb. Die meisten der Anlagen werden aber in privaten Einfamilienhäusern eingesetzt, wo es vorrangig darum geht ein komfortables, effizientes Heizsystem zu haben das nebenbei noch einen gewissen Stromanteil zur Eigenbedarfsdeckung liefert.

Die Erfahrungswerte in der Praxis haben gezeigt, dass es nicht darum geht unbedingt 1 kW elektrische Leistung bereitzustellen sondern dass es eher viel mehr darum geht (und nebenbei auch noch wirtschaftlicher ist) längere Laufzeiten mit den Stirlingmotor -  wenngleich auch mit einer geringeren elektrischen Maximalleistung – zu realisieren.

 Ziel ist es einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil mit der Anlage bereitstellen zu können, was bedeutet dass die Pellematic Smart_e vorrangig dann betrieben werden soll wenn auch der Strombedarf im eigenen Haushalt am höchsten ist. Zusätzlich ist es sinnvoll die „Grundlast“ des Strombedarfs d.h. jener Stromanteil welcher nahezu ganztägig im Eigenheim benötigt wird durch eine Strom erzeugende Pelletsheizung bereitzustellen.

Aus diesem Grund wird bei ausgewählten Projektpartnern neben der elektrischen Erzeugung auch der tatsächliche elektrische Verbrauch vermessen. Da die Pellematic Smart_e wärmegeführt ist können durch die Reduktion der thermischen Leistung längere Laufzeiten bei einem höheren Tagesertrag und optimalerer Eigenbedarfsdeckung realisiert werden. Wie eine derartige bedarfsgerechte Betriebsweise funktioniert möchten wir euch anhand der unten angeführten Messdaten einer Pilotanlage näher bringen.

Wie in der Auswertung ersichtlich gibt es in diesem Haushalt – so wie in jedem üblichen – 3 Bedarfsspitzen pro Tag: In der Früh bzw. am Vormittag, am frühen Nachmittag bzw. in den Abendstunden. Zwischen diesen Spitzen sind werden nur vereinzelt Verbraucher zu und abgeschaltet – hier ist die „Stromgrundlast“ des Gebäudes ersichtlich.

Durch die Voreinstellung der Heizzeiten bzw. weiterer Optimierungen konnte bei diesem Testhaushalt ein sehr hoher Eigenverbrauchsanteil erzielt werden: 71% des durch den Stirlingmotor erzeugten Stroms werden direkt im Haushalt verwendet und nur der Rest in das öffentliche Stromnetz gespeist. Generell konnte eine sehr gute Deckungsrate von 67% erreicht werden. Das heißt, dass nur 33% der benötigten elektrischen Energie zugekauft werden musste.

Auch bei dieser Anlage ist ersichtlich, dass es für die Zukunft auch hier noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt – rot markiert sind all jene Bereiche, an denen Stromverbrauch und Stromerzeugung noch nicht optimal zusammenpassen. Durch zusätzliches Speichervolumen (Batteriespeicher bzw. Wärmespeicher) bzw. gezielte Ansteuerung z.B. von Geräten könnte auch hier die Eigenbedarfsdeckung noch verbessert werden. 

Im Vergleich dazu möchten wir euch noch kurz die Daten eines  im Feldtest befindlichen Grundlastkessels (Bereitstellung der Grundwärme für ein bestimmtes Haus etc.) zeigen. Diese Anlage ist nahezu 24 h konstant in Betrieb – die kleinen und kurzen Leistungsabfälle kommen nur dann zustande, wenn Pellets in den Zwischenbehälter nachgesaugt werde und kurzzeitig die Temperatur im Brennraum absinkt.

Im Betrachtungszeitraum von 78 Stunden (dargestellt in untenstehender Grafik) konnten 80 kWh an Ökostrom erzeugt werden. Dieser hervorragende Leistungswert entspricht einer durchschnittlichen elektrischen Leistung von 1026 Watt.

 

Spannend geht’s weiter, denn auch in den kommenden Monaten wollen wir weitere Erfahrungen sammeln. Die Heizsaison hat gerade erst so richtig begonnen und die kalten Wintermonate (mit einer hoffentlich großen Ökostromausbeute) stehen noch bevor. Geplant ist euch natürlich von Zeit zu Zeit mit den neuesten Ergebnissen aus der Feldtestphase zu versorgen – in den ÖkoFEN_e-News werdet ihr darüber wieder informiert werden.

Auch für nächstes Jahr sind wieder spannende und unterschiedliche Projekte geplant – soviel darf verraten sein, rund um ÖkoFEN_e wird’s noch lange nicht ruhig und viele interessante Projekte – unter anderem auch im europäischen Raum –  sind in Planung. Man darf also weiterhin gespannt die weiteren Entwicklungsschritte mitverfolgen…

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